Montag, Tag 1: Busfahrt, schlechtes Wetter und Raketen
Am 27.10.2025 um 8:45 Uhr packten 85 Schülerinnen und Schüler ihre Taschen in einen der beiden Reisebusse und suchten sich mit ihren Sitzpartner einen Platz im Bus. Als um ca. 9 Uhr alles verstaut war, fuhren wir endlich los. Jugendhaus Elias, wir kommen! Nach 2 Stunden Fahrt waren wir endlich da. Nachdem wir mit unseren Zimmergenossen unser jeweiliges Zimmer gefunden und bezogen hatten, kamen wir in den großen Saal, um mehr Infos zu bekommen. Dort nahmen uns die Lehrer unsere Handys ab. Eigentlich wäre nun der Plan gewesen, rauszugehen, aber dieser Ausflug fiel ins Wasser, weil es regnete. Stattdessen fingen wir an, Papierraketen zu bauen, was sich aber als nicht immer leicht erwies, am wenigsten für diejenigen mit wenig Geduld. Als wir um 18:45 Uhr schließlich unser Abendessen gegessen hatten (welches übrigens sehr lecker war!), bekamen wir für eine halbe Stunde unsere Handys und danach hatten wir Freizeit.
Dienstag, Tag 2: Kompasspartner, eine Rallye und Spiele
Nach dem Frühstück ging es für die 6b gleich los: In der Eingangshalle bekamen wir einen Zettel, auf dem ein Kompass abgebildet war. Die Aufgabe dazu war simpel: Finde eine Person aus deinem Zimmer und tragt euch gegenseitig bei der gleichen Himmelsrichtung ein. Dann sollte man einen Freund oder eine Freundin finden und das Gleiche tun. Und bei den restlichen 2 Himmelsrichtungen eine Person des anderen Geschlechts. Es dauerte nicht lange und alle hatten ihre sogenannten „Kompasspartner“ gefunden. Kurz danach standen wir draußen und sollten mit unserem Norden Fr. Edel und Fr. Ciemala hinterherlaufen und uns unterhalten. Wir unternahmen einen Spaziergang zu einem schönen See, und auf dem Weg mussten wir mehrmals Partner tauschen. Es war cool, denn man lernte andere Personen besser kennen, mit denen man normalerweise nichts zu tun hatte. Nach dem Mittagessen ging es auch schon mit der Hausrallye weiter. Mit unseren Zimmerkameraden sollten wir die Fragen beantworten, die auf den von den Lehrkräften gebrachten Zetteln standen. Während wir die Antworten suchten, lernten wir das Jugendhaus besser kennen. Die schnellsten mit den meisten richtigen Antworten bekamen Bonbons. Nach dem Abendessen hatte man noch die Qual der Wahl zwischen mehreren Angeboten. Die meisten Kinder entschieden sich für einen lustigen Spieleabend, aber man konnte auch den Tischtennisraum aufsuchen.
Mittwoch, Tag 3: Viel Kreide, Koboldhäuser und Spione
Am Vormittag hatten die Lehrer mit uns etwas Besonderes vor: Wir sollten jeder eine Straßenkreide nehmen und damit gemeinsam ein Bild malen. Es ging darum, zu verstehen, dass jeder in unserer Klasse wichtig ist.
Nach dem Mittagessen ging es dann auch schon mit einer Wanderung weiter. Nachdem unsere Lehrkräfte einen Zwischenstopp angekündigt hatten, erklärte uns Fr. Edel, dass wir uns nun einen Platz in der Nähe des Wanderwegs aussuchen sollten und mit ein paar anderen Kindern eine kleine Villa für die Waldkobolde bauen sollten. Diese Aktivität war sehr witzig, denn alle hatten sich sofort in kleinen Gruppen zusammengefunden und bauten fleißig die kleinen Häuser aus Ästen, Steinen und Moos. Als wir schließlich wieder im Jugendhaus Elias ankamen, waren alle zufrieden. Als Abendbeschäftigung hatte man drei Möglichkeiten: Ins Bett gehen, in der Turnhalle Sport treiben oder den Film „Spione Undercover“ anzuschauen.


Donnerstag, Tag 4: Dynamit, Lagerfeuer und noch eine Rallye
Der letzte ganze Tag begann mit viel Krach: Wir ließen die selbst gebastelten Raketen steigen! Auf einer Wiese in der Nähe des Jugendhauses bekamen die Raketen noch Dynamit, bevor wir sie immer zu zweit anzündeten. Manche Raketen flogen so hoch, dass man sie für eine Weile nicht sehen konnte, manche drehten nah über der Erde mehrere Loopings, bevor sie abstürzten. Es war ein großartiges Erlebnis für alle Beteiligten, auch wenn es zum Ende hin etwas kalt wurde! Später unternahmen wir noch eine Stadtrallye durch Bihlerdorf, die wir jeweils zu viert durchführten. Wir lernten dadurch das Dorf besser kennen und hatten dabei auch viel Spaß. Nach dem Abendessen veranstalteten die Lehrer noch ein Lagerfeuer. Als die Sonne schließlich untergegangen war, unternahmen viele Kinder noch eine freiwillige Nachtwanderung, bei der man lernte, die Himmelsrichtungen durch die Sterne zu bestimmen. Später durfte jeder Teilnehmer durch ein Nachtsichtgerät schauen.


Freitag, Tag 5: Und tschüss, Elias!
Am Morgen ging alles flott: Zimmer aufräumen, frühstücken, Sachen packen und dann kam auch schon der Bus. Nach diesen actionreichen Tagen langweilten sich die meisten auf der Fahrt, aber als nach 2 Stunden Rückfahrt endlich wieder das Rudolf-Diesel-Gymnasium in Sicht war, freuten sich alle auf daheim. Ich bin mir sicher, dass alle, die dabei waren, großartige Erinnerungen mit nach Hause nahmen.
Von Lenka Kubascikova, 6b
