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Tod des Schwimm-Weltmeisters Oen im Höhen-Trainingslager: Geht der Leistungssport zu weit?

Mai 2, 2012 Sport, Welt No Comments

Knapp ein Jahr nach dem rechtsterroristischen Attentat muss Norwegen erneut leiden: Schwimm-Weltmeister Alexander Dale Oen, Norwegens große Olympia-Hoffnung, ist im Alter von nur 26 Jahren verstorben: Er erlag beim Höhen-Trainingslager im US-Bundesstaat Arizona offensichtlich einem plötzlichen Herzstillstand unter der Dusche. Sein Trainer Peter Lövberg betonte: „Wir stehen alle unter Schock!”

Nur zwei Wochen nach dem ebenfalls durch einen Herzinfarkt verursachten plötzlichen Tod des italienischen Fußballspielers Piermario Morosini im Alter von 25 Jahren muss sich der Spitzensport die Frage gefallen lassen, ob er seine Teilnehmer nicht zu weit treibt: Immer jünger sind seine Opfer im allgemeinen Streben nach dem “immer höher, immer weiter, immer schneller, immer besser”. Wohin soll das führen?

Müssen wir uns an den Tod als “normale” Begleiterscheinung des Spitzensports gewöhnen, an den Tod als Kollateralschaden im Krieg um die Trophäen?

 

Bild: Wikimedia Commons

Interview mit dem “Dieselianer” und Eishockey-Bundesliga-Aufsteiger Niklas Arnold, Stürmer bei der Jugend der Augsburger Panther (AEV)

augsburg2day: Gratulation zum Aufstieg in die Bundesliga, Niklas! Wie lief die Saison? Wie habt ihr das mit der Meisterschaft gepackt?

Niklas Arnold: Unser Ziel stand schon von Beginn an fest: Aufstieg in die Jugend-Bundesliga! Die Vorbereitung war gut und spätestens nach unserem Trainingslager in Mitterteich waren wir alle heiß auf unsere Gegner in der Liga. Erst im zehnten Spiel mussten wir uns zum ersten Mal geschlagen geben. Die Erwartungen wurden erfüllt und trotz vieler hoher Siege sind wir nie wirklich “abgehoben” und haben in fast jedem Spiel als Team funktioniert!

Genau das war der Schlüssel zum Erfolg: Ich spiele seit meinem vierten Lebensjahr Eishockey, habe aber noch nie in einem so geschlossenem Team gespielt! Deswegen stand da am Ende der Saison mit 22 Siegen in 28 Spielen (wobei zwei bereits gewonnene Spiele wegen einem Fehler im Spielberichtsbogen 0:5 gegen uns gewertet wurden, sodass es eigentlich 24 Siege waren) und einer Tordifferenz von +97 das AEV-Team an der Tabellenspitze der Bayernliga (Tabelle: Link). Nur noch den Endgegner Mannheim (Meister der Liga in Baden-Württemberg) musste man in zwei Relegationsspielen überwinden. Weiterlesen…