Home » Society » Recent Articles:

Nachruf auf Nelson Mandela

Dezember 16, 2013 Aktuelles, Society, Welt No Comments

Liebe Leserinnen und Leser,Mandela

dieser Artikel dient nicht dazu, irgendwelche Informationen über das Leben des Nelson Mandelas bekannt zu geben, da wir alle zurzeit über allen Medien von diesen Informationen überflutet werden. Wir alle wissen, dass Nelson Mandela im Alter von 95 Jahren am 05.12.2013 gestorben ist. Dieser Artikel dient dazu, ein kleines Denkmal an sein Grab zu stellen. Ein Denkmal, das auch als Mahnmal dienen soll. Damit die Worte und Taten Nelson Mandelas nicht vergebens sind.

Wenige Zitate habe ich gezielt aus einer ganzen Menge heraus genommen und durch diese Zitate möchte ich euch diesen Held der Gegenwart näher bringen.

  • „Was im Leben zählt, ist nicht, dass wir gelebt haben. Sondern, wie wir das Leben von anderen verändert haben.“ (2002, Geburtstagsfeier von Walter Sisulu)
    Nelson Mandela veränderte durch sein Einwirken das Leben von Millionen Menschen auf der ganzen Welt.
    Er war z.B. ein führendes Mitglied des „African National Congress“ (ANC), der gegen die Apartheid kämpfte.
  • „Bildung ist die mächtigste Waffe, um die Welt zu verändern.“(1993, nach der Nominierung für den Nobelpreis)
    Er kämpfte dafür, dass das Bildungssystem für alle – vor allem für die schwarze Bevölkerung – zugänglich gemacht wurde.
  • „Wer anständig, integer und verlässlich ist, muss Unmenschlichkeit und Grausamkeit nicht fürchten.” 2003, Veranstaltung des britischen Roten Kreuzes, London
    Er blieb diesen Prinzipien – trotz 27 Jahren harter Gefängnisstrafe als Unschuldiger – treu.
  • „Wirkliche Führer müssen bereit sein, alles für die Freiheit ihrer Menschen zu geben.“ (1998, Feierlichkeiten am 25. April)
    Im Gegensatz zu manchen anderen Führern ließ er sein Volk – was Gerechtigkeit angeht – nicht im Stich.
  • „Ich verachte Rassismus, weil ich ihn für barbarisch halte, egal ob er nun von einem schwarzen oder weißen Menschen kommt.” (1995, „Long Walk to Freedom“)
    „Wenn Du Frieden schließen willst mit Deinem Feind, dann arbeite mit ihm. Dann wird er Dein Partner.“ (1995, „Long Walk to Freedom“)
    Nelson Mandela bestrafte Weiße für den Rassismus in seinem Land nicht, sondern verzieh er ihnen.
  • „Eine kritische, unabhängige und investigative Presse ist der Lebensnerv jeder Demokratie.“ (1994, Kongress des International Press Institutes)
    Da in manchen anderen afrikanischen Ländern die Pressefreiheit nicht präsent war, setzte er sich für die unabhängige, freie Presse ein.
  • Als Schlusszitat:
    „Der Tod ist unvermeidbar. Wenn ein Mann getan hat, was er als seine Pflicht gegenüber seinen Leuten und seinem Land betrachtet, kann er in Frieden ruhen. Ich glaube, ich habe mein Möglichstes getan und kann deshalb für immer einschlafen.” (1994, Interview für eine Dokumentation)

Möge Gott ihn in den Himmel aufnehmen und die friedliche Welt – nach der Mandela sich so sehnte – verwirklichen.

Maurizio Karge

Bildrechte:
(c) Deutscher Bundestag / Presse-Service Steponaitis

Was man bei Schnee und Eis tun muss. Polizeihauptkommissar Peter Fuchs steht Rede und Antwort

Abbildung 1

Der Augsburger Weihnachtsmarkt wird feierlich eröffnet und pünktlich zum Engelesspiel fängt es an zu schneien. Doch nicht alle freuen sich über den Schnee. Die Eltern müssen nun wieder um 6 Uhr aus dem Haus und Schneeschaufeln. Immer wieder muss auch der ein oder andere Sohnemann mithelfen oder die Arbeit ganz übernehmen. Da stellt sich doch hin und wieder die Frage, was da überhaupt dran ist, an der Räumpflicht?

Wir haben Herrn Fuchs von der Lechhauser Polizeidienststelle zu diesem Thema befragt:

Die Räumpflicht ist tatsächlich geschriebenes Gesetz, die aber von Gemeinde zu Gemeinde recht unterschiedlich aussehen kann. Die Regelungen für Augsburg finden sich in der Augsburger Stadtverordnung im Abschnitt 7000.

Jeder kennt die großen Räumfahrzeuge, die, Matsch und Streusalz umherschleudernd, die Hauptstraßen entlangrasen. Die genannte Straßenreinigungs- und Straßensicherungsordnung erwähnt diese Fahrzeuge gar nicht. Ebenso sind eigentlich die Anwohner für das Räumen und Sichern von Fuß-, Radwegen und Straßen zuständig. Da aber leider kaum einer die Ordnung kennt, geschweige denn liest, gibt es eine Reihe von Problemen: Weiterlesen…

Das Ende von AIDS?

Juli 5, 2013 Society No Comments

Zwei Aids-Patienten aus Boston lassen Mediziner weltweit hoffen, dass die Heilung von AIDS möglich ist: Nach einer Knochenmarktransplantation ist der HI-Virus im Blut der Patienten unter die Nachweisgrenze gesunken. Doch als Heilmittel ist eine Transplantation laut Medizinern zu risikoreich. Die zwei Männer wollten das Knochenmark eigentlich zur Bekämpfung von Krebs verwenden, aber nach der Transplantation waren keine HI-Viren mehr in dem Blut der Männer nachweisbar.

Es besteht zumindest Hoffnung, dass dies die Lösung für das AIDS-Problem ist, denn diese Transplantationen sind zwar riskant, doch das Risiko von bleibenden Verletzungen ist Weiterlesen…

Das Jugendparlament Mering: Ein erfolgreiches jugend-demokratisches Modell

Dezember 3, 2012 Aktuelles, Society No Comments

Beachvolleyballturnier, Bad Taste Party, Skatercontest, Reaggae-Soundmühle und Rocknight: Das Meringer Jugendparlament (JuPa) stellt immer etwas auf die Beine!

Ins Leben gerufen wurde das Gremium im November 2003 von der Kinder- und Jugendbeauftragten Marita Rach-Wiegel gemeinsam mit Vertretern der örtlichen Jugendarbeit. Weiterlesen…

Kirche: Noch ein Thema oder schon Vergangenheit?

Oktober 24, 2012 Society No Comments

Viele von euch fragen sich sicher, liebe Leser: “Religion, Kirche, was soll das eigentlich heutzutage? Völlig veraltet und konservativ!” Diese Haltung spiegelt sich in den Mitgliederzahlen der Kirchen wider, die in den letzten Jahren stark gesunken sind, sowohl auf der katholischen, als auch auf der evangelischen Seite.

Natürlich hat die Kirche in Augsburg keinen sehr guten Ruf. Der katholische Bischof “a.D.” Walter Mixa hat einige Gläubige mit seinen verschiedenen Skandalen und Skandälchen sehr verunsichert, insbesondere die Jugend.

Natürlich sind einige Gläubige aus Augsburg empört über diese Nachrichten und gehen aus Protest immer seltener in die Kirche. Wenn man heute in die Kirchen sieht, vor allem am Sonntag, der eigentlich der Tag der Kirche ist, findet man größtenteils leere Bänke mit sehr wenigen Gläubigen und noch weniger Jugendlichen.Undecided

[polldaddy poll=6634889]

Das liegt wohl an dem Bezug, der den Jugendlichen fehlt. Einige Pfarrer aus Augsburg haben sich als Ziel genommen, dies zu ändern: Weiterlesen…

Hetzjagd auf einen unschuldigen 17-Jährigen: Brauchen wir eine Facebook-Polizei?

April 1, 2012 Netzwelt, Society No Comments

Die Medien haben hinlänglich berichtet: Nach dem Mord an der kleinen Lena wurde zunächst ein 17-jähriger Berufsschüler aus Emden der Tat verdächtigt und infolgedessen verhaftet. Augenzeugen der Verhaftung berichteten quasi live im Netz von den Ereignissen. Schließlich organisierten einige Bürger über Facebook einen Aufruf zur Stürmung der Emder Polizei, in der sich der Verdächtigte befand. Bis zum frühen Morgen um vier Uhr forderten ca. 50 Menschen (…) Weiterlesen…

Der Mythos um Nikolaus

4 TDass am 6. Dezember Nikolaustag ist, das weiß wohl jeder.

Dass aber der Nikolaus auch wirklich gelebt hat, das wissen wohl die wenigsten.

Der wirkliche Hl. Nikolaus war ein Bischof in Myra, im damaligen byzantinischen Reich (heutige Türkei).

Er lebte wahrscheinlich im 4.Jhd. n. Chr.

Bekannt ist nur, dass er am 6. Dezember starb.

Berühmt wurde der Geistliche unter anderem, weil er Wunder und gute Taten vollbrachte. So z.B. half er einer armen hungernden Familie dadurch, dass er ihr in der Nacht Gold, Nüsse sowie Mandarinen durch das Fenster warf. Daher kommt wahrscheinlich der Brauch, dass am Morgen des 6. Dezembers Kinder Süßigkeiten, Nüsse, Mandarinen und Geschenke in ihren Socken und Schuhen vorfinden.

Auch half der Heilige bei einer Hungersnot. Als in Myra eine Hungersnot ausbrach und er herausfand, dass ein Schiff im Hafen Korn für den Kaiser geladen hatte, bat er den Kapitän um einen Teil des Kornes. Als die Seeleute aus Angst vor der Wut des Kaisers über die geringere Menge Korn verneinten, sagte Nikolaus, dass ihnen nichts passieren würde. Daraufhin vertrauten die Seeleute ihm und luden einen Teil des Kornes ab.

Als das Schiff dann beim Kaiser ankam, fehlte kein einziges Korn. Das Schiff hatte immer noch dasselbe Gewicht.

Doch das in Myra gelassene Korn soll noch zwei Jahre gereicht haben.

Auch soll der Bischof zahlreiche Tote wieder lebendig gemacht haben, so z.B. den Sohn eines Gläubigen, den der Teufel erwürgt haben soll. Aus Mitleid zu dem gläubigen Vater und weil sich dieser bei Nikolaus beklagt hatte, soll er dem Jungen sein Leben zurück gegeben haben.

Auch half der Nikolaus Seefahrern aus einem Sturm, daher ist er auch der Schutzpatron der Seefahrer aber auch der Juristen, Apotheker, Schneider, Bäcker und der Reisenden.

Er ist aber auch der Patron der Diebe, Gefangenen und Gefängniswärter. Ebenfalls ist er der Patron der Serben, Russen und Kroaten. Selbst nachdem Nikolaus tot war, vollbrachte er noch Wunder. Zum Beispiel, nachdem er begraben wurde, entsprang am Kopfende seines Sarges eine Quelle mit Salböl und am Fußende eine Quelle mit Wasser.

So aber auch bat ein Mann nach Nikolaus’ Tod um einen Sohn. Am 6. Dezember des darauffolgenden Jahres gebar seine Frau tatsächlich einen Sohn, der jedoch am seinem siebten Geburtstag entführt wurde und an seinem achten Geburtstag durch einen Wirbelsturm vor der Nikolauskirche – in der seine Eltern für die Befreiung ihres Sohnes beteten – landete.

Vielleicht ist auch deshalb der Hl. Nikolaus auch der Schutzpatron für uns Kinder.

In diesem Sinne, einen schönen 6. Dezember!

 

Maurizio Karge