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Mikroplastik

November 9, 2018 Aktuelles, Kultur, Meinung, Society, Uncategorized, Welt No Comments

…, das sind winzige, unsichtbare Plastikteilchen mit einem Durchmesser von durchschnittlich 5mm. Man sieht sie nicht und trotzdem sind sie ein riesiges Problem für unsere Umwelt – Doch warum?

Wie entsteht Mikroplastik?

Es gibt viele Wege, wie Mikroplastik entstehen kann: zunächst kann man zwischen unabsichtlich erzeugtem und dem, das durch Zerfall von Plastikmüll im Meer entsteht, unterscheiden. Doch zuerst zum unabsichtlich erzeugtem: Der Großteil der Kunststoffteilchen entsteht durch den Abrieb von Autoreifen, Waschen unserer Kleidung, zum Beispiel von Fleece Jacken, in denen das Mikroplastik im Stoff enthalten ist, und durch Feinstaub aus den Städten. Aber auch in Alltagsprodukten wie Zahnpasta, Duschgel, Lippenstift und Peelingmitteln können Teilchen enthalten sein. Durch das Abwasser gelangen die Plastikteilchen in die Kanalisation und dann schließlich in der Kläranlage, wo die Filteranlagen jedoch kein so feines Sieb haben, um sie aufzufangen. So landet das Mikroplastik irgendwann im Meer. Hier kommt noch die andere Form von den Kunststoffteilchen ins Spiel, nämlich die, die durch Zerfall der Unmengen an Plastikmüll, die im Meer schwimmen, entsteht. Durch dessen Zersetzung, die an die hundert Jahre dauern kann, entstehen die Teilchen.

Mikroplastik Bild

Was sind die Folgen?

Auch die Meeresbewohner haben darunter zu leiden; das beweist eine Studie von einem Forscherteam der Universität Kyoto, die in 78% der Fische im Küstengebiet Japans Mikroplastik im Magen fanden. So können die Teilchen irgendwann auch auf unserem Teller landen. Wie sich Mikroplastik auf unseren Körper auswirkt, wurde bislang nicht untersucht.

Gibt es Gegenmaßnahmen?

Mittlerweile sind die allermeisten Kosmetikunternehmen sich der Problematik bewusst geworden und versuchen auf die Teilchen zu verzichten. In einigen Ländern wie in den USA, Kanada, Neuseeland und Großbritannien ist Kosmetik mit Mikroplastik sogar verboten. Außerdem sind im Laufe der Zeit Bakterien im Meer entstanden, die möglicherweise am Abbau des Kunststoffs beteiligt sind.

Und was kann ich tun?

Wenn ihr etwas für die Umwelt tun wollt und Mikroplastik so gut wie möglich vermeiden wollt, dann solltet ihr vor allem darauf achten, dass in den Kosmetikprodukten, die ihr kauft, kein Polyethylen (PE), Polypropylen (PP), Acylate Copolymer oder Siloxane enthalten sind. Eine Alternative sind natürlich auch immer Naturkosmetika, bei denen – wie zum Beispiel in Peelingmitteln – Sand, also natürliche Rohstoffe enthalten sind. Beim Waschen von Stoffen, die Plastik enthalten, gibt es spezielle Wäschesäcke, die man verwenden kann, oder man wäscht diese schonender, damit die Teilchen sich nicht lösen können.

Wenn euch das Thema interessiert und ihr euch noch weiter über Mikroplastik euch informieren wollt, dann empfehle ich folgende Seiten im Internet:

https://de.wikipedia.org/wiki/Mikroplastik

https://www.naturefund.de/wissen/achtung_plastik/plastik_ersetzen/?gclid=eaiaiqobchmi_43k2rbh3giv1oxvch0_xacgeaayasaaeginn_d_bwe

https://www.donna-magazin.de/leben-mikroplastik-vermeiden-tipps-fuer-weniger-plastik

Liyan

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