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Black Sabbath: Godfathers of Metal

Oktober 21, 2014 Foto & Kunst, Kultur, Lifestyle, Society, Uncategorized 1 Comment

Es gab viele Bands in den frühen siebziger Jahren. Eine dieser Bands ist „Black Sabbath“. Ihre Musik war der Vorgänger des heutigen Metal und prägte diesen deutlich. Sie nahmen den Blues-Rock-Sound der späten 60er, wie z.B. der Bands „Cream“ und „Blue Cheer“ und veränderten ihn. So haben sie geholfen einen musikalischen Stil zu finden, der über Jahrzehnte Millionen von Fans begeisterte. Vor allem ihre ersten beiden Alben „Black Sabbath“ und „Paranoid“ waren ein großer Erfolg und gaben der Musikrichtung ein Gesicht. Mit ihren finster klingenden Riffs und Songs, der extremen Lautstärke und der dämonischen Ausstrahlung besaß „Black Sabbath“ bereits die wichtigsten Aspekte einer Metal Band. Sie komponierten Lieder, die sich mit sozialer Instabilität, politischer Korruption, den Gefahren von Drogenmissbrauch und dem Schrecken des Krieges auseinandersetzten. Oft kritisiert und von Radiosendern ignoriert, haben sie es dennoch geschafft Millionen von Alben zu verkaufen, bevor der Sänger Ozzy Osbourne eine Solo-Karriere im Jahr 1979 startete.

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Geezer Butler, Tony Iommi, Ozzy Osbourne, Bill Ward (von li. nach re.) Das Foto entstand 1997 während der Wiedervereinigung.

Alle begann mit der Gründung von „Black Sabbath“ in Birmingham im August 1968. Ozzy Osbourne, Tony Iommi, Bill Ward und Geezer Butler nannten sich erst „Polka Tulk Blues Band“, abgekürzt „Polka Tulk“. Sie benannten sich dann in die Gruppe „Earth“ um und tourten ein Jahr in England, Dänemark und Deutschland. Es stellte sich jedoch heraus, dass es bereits eine Band namens „Earth“ gab. Um Verwechselungen zu vermeiden, änderten sie ihren Namen.
Der Name „Black Sabbath“ stammte aus einem Song, den Butler geschrieben hatte und dessen Titel aus einem Film von Mario Bava stammte. Als sie viel Aufmerksamkeit durch ihre Live- Auftritte bekamen, zeigten Plattenfirmen ihre Interesse und sie wurden 1969 von „Philips Records“ unter Vertrag genommen. Damit erschien ihr erste Platte „Black Sabbath“, die sehr erfolgreich war. Die erste Welle der Rockkritiker war bestürzt. „Black Sabbath“, die noch extremer war als die noch Blues-und Folk-basierten „Led Zeppelin“, wurde von den Kritikern fertig gemacht. Aber die Band entdeckte ein neues Publikum.
Nur 7 Monate später erschien ihre zweite Platte „Paranoid“. Sie repräsentierte den typischen Sabbath-Stil, der bis heute großen Einfluss auf Rockbands ausübt. Mit „Paranoid“, dem Songtitel, gelangte Black Sabbath weltweit in die Single-Charts. Es wurde zum größten Hit der Band und erreichte Platz eins in Großbritannien. In den USA wurde das Album vier Millionen Mal verkauft.

Erschienen 1970 vom Label Vertigo Records

Erschienen 1970 vom Label Vertigo Records

 

Kleine Hörprobe gefällig von “Paranoid”?: http://www.youtube.com/watch?v=QQBttKoetqo

 

Ihr Album „Sabotage“ war kein so großer Erfolg. Deshalb zog die Band eine stärkere Veränderung ihres musikalischen Stils in Betracht. Dies führte zu Meinungsverschiedenheiten mit dem Gitarristen Iommi, der andere Klangelemente beifügen wollte. „Technical Ecstasy“, 1976 erschienen, beinhaltete einige von Iommis Ideen. Sie verkaufte sich nicht schlecht aber auch nicht gut, was dazu führte, dass Osbourne die Band ein Jahr später verließ. Er wurde durch Dave Walker ersetzt, bis er 1978 zurückkehrte. Osbourne hatte aber mit Drogenproblemen zu kämpfen und wurde dann von den Bandmitgliedern gefeuert.
Ersetzt wurde er durch den Sänger Ronnie James Dio. Sie ließen sich bei dem nächsten Album „Heaven and Hell“ mehr Zeit und hatten einen umso größeren Erfolg. Derweilen verließ Bill Ward „Black Sabbath“ aus gesundheitlichen Gründen und wurde durch Vinny Appice ersetzt. Geplant war ein Live-Album aber Dio und Iommi waren sich nicht einig. Bald verließen auch Dio und Appice die Band. Die Gruppe überredete den Drummer Bill Ward zurückzukommen und rekrutierten Ian Gillan, den ehemaligen Sänger ihrer Rivalen „Deep Purple“. Er jedoch wechselte nach einiger Zeit zu „Deep Purple“ zurück.
In den nächsten Jahren kamen und gingen die Sänger, bis dann 1997 der Traum vieler Metal-Fans Wirklichkeit wurde. Iommi holte sich seine alten drei Bandmitglieder Butler, Ward und Osbourne zurück an seine Seite. Mit zwei Konzerten in Birmingham feierten sie ihre Rückkehr. Dennoch tourten sie nicht.
2006 stieg Dio wieder ein. Ihre Tour war so erfolgreich, dass sie bis Ende 2007 gemeinsam unterwegs waren. Ein Jahr später passierte schließlich das Unfassbare: Osbourne war wieder dabei, es sollte sogar ein neues Album erscheinen. Drei Jahre lang stand diese Ankündigung im luftleeren Raum, bis die Band mit Produzent Rick Rubin eine Pressekonferenz in Hollywood einberief und verkündete, dass das Reunion-Album tatsächlich in Arbeit sei.
Endlich, nach mehr als 30 Jahren, ein neues Album in Originalbesetzung? Am Ende war es eben doch zu schön, um wahr zu sein.
Sie konnten sich nicht einigen und Bill Ward zog sich aus dem Projekt zurück. Bei Iommi wurde dann Anfang 2012 Lymphdrüsenkrebs diagnostiziert. Er unterzog sich einer anstrengenden Behandlung samt Chemotherapie. Die Aufnahmen wurden, um Iommis Kräfte zu schonen, dann von Los Angeles nach England verlegt. Den Platz hinter dem Schlagzeug übernahm Brad Wilk. Im Juni 2013 wurde das fertige Album „13“ der Musikwelt präsentiert. Zusammen mit Drummer Tommy Clufetos geht die Gruppe bis 2014 auf Tour.

 

Eva Pareigis

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  1. Laura sagt:

    Interessant geschrieben obwohl es ja nicht so meins ist :D
    Hoffe später , dass du bald noch andere Sachen schreibst

    Laura xx

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