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Abschied vom großen Boss

Juni 24, 2014 Aktuelles, Diesel, Meinung No Comments

Samuel, unser alt eingesessener Veteran und Chefredakteur, verlässt uns nach diesem Jahr mit einem super Abitur in der Tasche. Anlässlich dieses Abschieds, haben wir uns entschlossen, ihm vor seinem Abgang noch einige Fragen zu stellen. Wir wollten wissen:

 

DP: Bist du traurig, dass du jetzt bald gehen musst?

Was heißt traurig? Naja, ich muss mich jetzt um alles Mögliche kümmern. Wohnung, Studienplatz und so weiter. Das ist etwas, was ich nicht unbedingt so gern mache. Aber das ich das Abitur geschafft habe ist natürlich das andere. Deshalb freue ich mich eigentlich schon.

 

DP: Sag uns doch mal drei Dinge, die du an unserer Schule vermissen bzw. nicht vermissen wirst.

Also manche Lehrer würde ich nicht vermissen, andere wiederum schon. Welche ich jetzt meine ist egal. *lange Denkpause* Naja, ist schwierig. Auf jeden Fall bin ich froh, dass ich kein Englisch mehr habe. Und Dieselpartikel werde ich vermissen. Ach, und den Hausmeister vielleicht auch.

 

DP: Was war denn dein lustigstes Schulerlebnis?

Da fällt mir auf  Anhieb nichts ein. * sehr lange Pause, vermischt mit kreativen Denkanstößen auf Seiten der Redakteure*  Es war irgendwie alles normal.

 

DP: Seit wann bist du schon bei der Schülerzeitung?

Erst seid der 11. Klasse. Also seit letztem Jahr. Chefredakteur bin ich genauso lange schon.

 

DP: Aha, also gleich Chefredakteur. Ist wirklich nicht schlecht.

Ja, der Herr  Lauris  hat mich gleich gefragt, ob ich das machen will und da hab ich Ja gesagt.

 

DP: Wie findest du die Schülerzeitung jetzt im Vergleich zu früher?

Also, die  Printausgabe habe ich nicht mehr mitgekriegt. Das war noch vor meiner Zeit. Ansonsten, da der Herr Lauris jetzt nicht mehr da ist, hat sich schon etwas verändert…

 

DP: Wie fändest du eine Wochen bzw. Monatszeitung für Dieselpartikel

Das ist ziemlich stressig, wenn man jeden Monat oder Woche neue Artikel schreiben muss.

 

DP: Und wenn die Zeitung aber nur eine Seite hat?

Ja gut, aber dann muss man aber trotzdem zwei bis drei Artikel schreiben. In der Dieselpost gibt es ja auch immer ungefähr so viele Artikel, aber diese erscheint auch nicht jeden Monat. Ich fände es ziemlich stressig.

 

DP: Glaubst du, dass die Erfahrungen die du in der Schülerzeitung gemacht hast, dir auch in   Zukunft von Nutzen sein könnten?

Im  Artikel schreiben sicher. Die habe ich davor noch nicht geschrieben. Im Abi hat es mir auch geholfen bzw. hätte mir geholfen, wenn ich die Aufgabe in Deutsch genommen hätte, wo man einen Artikel verfassen, oder eine Rede halten sollte. Eben die Aufgaben, in denen es um die rhetorischen Fähigkeiten geht. Das auf jeden Fall. Ich werde aber sicher nicht in den Journalismus gehen. Also wird es mir ganz direkt nichts bringen. Aber insgesamt für die Persönlichkeitsentwicklung.

 

DP: OK. Und wie sehen ganz konkret deine Zukunftspläne aus?

Also ganz konkret: Studieren. Was genau weiß ich noch nicht. Chemie oder Physik, so was  in der Richtung. So ganz mathematisch und logisch halt. In der LMU in München, oder in Augsburg, oder ganz wo anders. Was ich später mal arbeiten will, lass ich auf mich zu kommen.

 

DP: Und war es schwer für dich, die Oberstufe mit den ganzen Klausuren und Dieselpartikel unter einen Hut zu bekommen?

Für die Klausuren habe ich ziemlich wenig gelernt. Das lag auch an der Motivation. Die Schülerzeitung passt da immer irgendwie dazwischen, bei mir war das jedenfalls so.

 

DP: Glaubst du, dass du einen besseren Abi-Schnitt bekommen hättest, wenn es noch G9 gäbe?

Das kann ich nicht sagen. Ob da noch ein weiteres Jahr die Motivation gereicht hätte, ist die eine Sache. Es wurde ja auch was vom Lehrplan gekürzt, damit das in die zwei Jahre reingeht. Also ich bezweifele, dass es besser gelaufen wäre.

 

DP: Aber im G9 hatte man auch mehr Zeit.

Aber man hätte auch mehr machen müssen. In Mathe müsste man z. B. alle möglichen Ableitungsregeln herleiten können. Aus dem Nichts mehr oder weniger. Das haben wir hier nur oberflächlich gemacht und das reicht. Die Zeit wird dann eben mit wichtigeren Sachen gefüllt. Insgesamt hatte man also nicht unbedingt mehr Zeit für den Stoff.

 

DP: OK. Danke für das Interview mit dir. Dann bleibt uns jetzt nur noch dir alles Gute für die Zukunft zu wünschen.

 

 

 

Von Alicia und Mercedes

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